Nach den letzten eher weniger erfolgreichen Spinnangeltouren wollte ich mal wieder wissen wie es ist einen Fisch zu fangen 🙂
Also nichts wie ab an die Saale und den Futterkorb frei gemacht!
Der Wasserstand ist gut, Wetter perfekt, Futter in der Garage, Maden im Angelladen nebenan …. also alles Bereit fĂŒr einen schönen Abend.
Schnell noch 2 Freunde angerufen die auch mal „bei Gelegenheit“ mitkommen wollten zum Angeln und an meiner Lieblings-Brassen-Stelle verabredet.
17:30 war Treffen, ich war leider erst 18:00 da und musste feststellen, dass einer meiner Kollegen eher da war und mir die beste Stelle weggeschnappt hat.

Da er aber noch klein ist verzichtete ich darauf ihn ins Wasser zu schmeissen 🙂
Kurz darauf erschien noch mein Gelegenheits-Angler-Tischtennis-Kumpel, der dicke Bernd und wir waren komplett.
Bernd hatte zwar das meiste nicht dabei was man so an der Saale braucht, dafĂŒr allerdings einen kleinen Kasten Bier dabei, also: Guter Mann !

Ich machte es mir in der Mitte gemĂŒtlich und legte erstmal eine ordentliche Futterstelle an.
Meine beiden Kollegen fĂŒtterten eher verhalten, was sich spĂ€ter rĂ€chen sollte 🙂
Es dauerte gar nicht lange da gabs den ersten Alarm auf der Rute.
Beim letzten Versuch waren die Fische noch etwas klein, heute aber war die durchschnittliche GrĂ¶ĂŸe schon etwas besser.



Bei den anderen beiden war mehr oder weniger Funkstille.
Gelegentliche Bisse, aber nichts verwertbares.
Dann aber passierte es …. bei Bernd krachte es jĂ€mmerlich auf der Rute und nach hartem Drill konnte er stolz seine Entschneiderung in HĂ€nden halten.

(Die Kameraperspektive tÀuscht etwas, der Fisch war ca 95cm gross)

Bei mir gings dann munter weiter, weiter, weiter, weiter und weiter 🙂





Irgendwann konnte Fabian dann auch mal wieder was fangen und prÀsentiert hier stolz seinen 2,5kg Hummer.
Zusammen mit Berns 95cm …. Kaulbarsch ergibt das ein wunderbares Essen 🙂

Alles in allem wars ein sehr lustiger Abend, wir hatten viel Spass und viele Fische gesehen.
Gegen halb 10 war mein Futter alle und nach dem kleinen AbschlussschwÀtzchen war der schöne Angelabend dann zu Ende.

Am nÀchsten Tag wollte ich dann nochmal los, es hatte zwar geregnet den ganzen Tag aber gegen Abend sahs dann wieder recht gut aus.
Mein Nachbar Matze meinte zwar erst „Ich habe keine Zeit, komme nicht mit …“.
Als ich aber dann mein Futter machte und er das rege Treiben und die Angelvorbereitungen sah konnte er doch nicht widerstehen und flehte seine Freundin auf Knien an auch mit zu dĂŒrfen.
Die gute Kati erlaubte das nicht nur, nein, sie kam auch mit und brachte Schnittchen und andere kleine Happen mit 🙂

gegen halb 8 waren wir dann am Wasser, es war deutlich kĂŒhler als am Vortag und irgendwie wollten die Fische nicht so richtig.
Nach 2 Stunden waren erst 3 Fische gefangen, sehr, sehr mager fĂŒr gute Futterstellen an der Saale.
Gegen 22 Uhr dann hatte Matze keine Lust mehr und ich glaubte auch nicht mehr richtig an die großen FĂ€nge heute, Matze verabschiedete sich und ich erbte sein restliches Futter.
Also nochmal gut gefĂŒttert und der Dinge geharrt die da kommen sollten, 30 Minuten war völlige Funkstille, keinerlei Bisse.

Gegen 11 dann aber kann doch noch die Wende und die Klodeckel schienen Ausgang zu kriegen.
Ich hatte mitlerweile etwas umgebaut und fischte nicht mehr mit Maden sondern nur noch mit DBs.
Die Pickerrute wurde etwas missbraucht und mit einem recht großen Haken bestĂŒckt mit 2 DBs, das schien aber keine so schlechte Wahl zu sein, denn jetzt gabs Bisse ohne Ende.
Teilweise ist mir zwar immer noch unklar wie man so viele Bisse versemmeln kann, aber egal, jetzt blieben auch schöne Klodeckel hÀngen und es fing wieder an Spass zu machen.






Und ja !!
Nicht nur Lahni und Veit können Waller fangen, auch der Helmi kann das!
Diesen hier hab ich nicht gemessen, schĂ€tze aber mal dass der so 10kg hatte und etwas ĂŒber einen Meter war 😀



Mittlerweile war so ziemlich alles verbraucht was ich mit hatte und es war ca 1 Uhr.
Ich hatte noch genau die DBs die an meinen Ruten hingen 🙂
Aber man soll ja alles versuchen zu recyclen, also gings weiter … Und weiter kamen Fische, sie schienen nun gestapelt zu stehen, wunderbare Brassen alles.

So, und nicht nur ein Waller …………….. 2 Waller an einem Abend !!
Hihi,
glaube der war sogar noch grĂ¶ĂŸer (:



Irgendwann geben sogar die besten, austrainiertesten WĂŒrmer auf und lassen sich selbst mit FingerspitzengefĂŒhl nicht mehr in eine einigermaßen ansprechende Position auf dem Haken bringen.
Ich musste mich also der BrassenĂŒbermacht geschlagen geben 🙂

Sah zwar am Anfang nicht so aus, wurde aber trotzdem noch ein sehr guter Abend mit viel, viel Fisch.