Da ich in diesem Jahr rein Rapfentechnisch noch nichts besonderes auf die Beine gestellt habe, beschlossen wir am Freitag mal an der Rapfenfront anzugreifen.
Wir fuhren einen guten Rapfenspot an, sahen aber erstmal keinerlei Aktion an der Oberfläche.

Ein paar erfolglose Versuche mit Oberflächenködern bestätigten den Verdacht … oben sind die Rapfen nicht 
Also hiess es runter, in die unendlichen Tiefen der Saale!
Da Matze wieder mit von der Partie war, war unser Angeltag ein normaler „Wettkampftag“ unseres internen Spinnangelpokals.
Tiefer unten sahs besser aus, bereits nach kurzer Zeit hatte Matze den ersten Rapfen:

Und so gings dann auch munter weiter, wenn auch erstmal nur an Matzes Rute.
Ein kleiner Zander schummelte sich ebenfalls unter die Rapfen.

Bei mir sahs recht mau aus am Anfang, es stand bereits 2:0 gegen mich.
Ich spielte bereits mit dem Gedanken jemanden ins Wasser zu werfen 

Doch dann kam die Wende!
Das 2:1 gab mir Hoffnung, welche durch ein schnelles 3:1 wieder zerstört wurden 

Schielte man zu Matze rüber, sah man ein breites Grinsen rund um seinen Schädel … aber zu früh gefreut 
Selbst ein 4:1 Rückstand konnte mich nicht schocken!
jetzt war ich dran 

Ich meldete mich mit einem 80cm Donnerschlag zurück!
Das ist mein neuer PB (:



Ich konnte mich gerade noch so auf ein 4:4 retten und somit verhindern, dass Matze einen Tagessieg davon trägt und einen Punkt in unserem Wettkampf machen konnte.
Das sah gar nicht so aus am Anfang (:
Glücklicherweise war ein weiterer Zander der sich an Matzes Rute verirrte untermaßig und konnte somit nicht gewertet werden (-:

Ein netter Angelabend ging mit sehr viel und teilweise sehr gutem fisch zu Ende. Die besten Rapfen heute waren: 80, 75, 72)
Einmal mehr ist unsere neue Taktik mit relativ großen Ködern, sehr tief geführt aufgegangen.

Am Sonntag Mittag dann machte ich mich nochmal alleine für eine Stunde auf die Socken um mir die Bode anzuscchauen.
Das Kraut ist fast oben, jetzt beginnt die Zeit von Bonnie und Co!
In einer Stunde konnte ich 5 Barsche (größter knapp über 30) fangen und einen schönen, dicken Döbel.